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Projekt "WEGBAR - Natur für alle“ erhält Sonderpreis

Am 6. Juli hat Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, den Inklusionspreis NRW verliehen. Das Projekt "WEGBAR - Natur für alle" hat dabei den Sonderpreis "Heimat ohne Hindernisse" der NRW-Stiftung bekommen.

Die Projektpartner freuen sich über die Auszeichnung.

Dr. Britta Linnemann (2.v.r.) und Claudia Pieper (Mitte) von der NABU-Naturschutzstation Münsterland sowie Sandy Hamer (NeumannConsult,4.v.r.) nahmen stellvertretend den Sonderpreis entgegen.

Aus mehr als 200 Bewerbungen hat eine Jury die Preisträger ausgewählt. „Ich bin sicher, dass diese Preisträger als Beispiele guter Praxis viele andere zur Nachahmung animieren werden", so Minister Laumann bei der Verleihung. Ziel des Inklusionspreises ist es, Projekte mit Modellcharakter zu unterstützen und zu zeigen, wie Inklusion im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen gelebt werden kann.

Das Projekt "WEGBAR-Natur für alle" soll allen Menschen einen Zugang zur heimischen Natur ermöglichen. Um diese Ziele zu erreichen, haben sich die NABU-Naturschutzstation Münsterland, die Biologischen Stationen der Kreise Steinfurt und Recklinghausen, das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld und die Biologische Station Zwillbrock zusammengeschlossen. Begleitet und unterstützt werden sie durch die Fachhochschule Münster, Labor für Software Engineering, und das Beratungsbüro NeumannConsult.

Dies geschieht einerseits durch die barrierefreie Erschließung einiger Naturerlebnisgebiete, aber auch durch geschulte Natur- und Landschaftsführer, die Exkursionen für Menschen mit und ohne Behinderung anbieten. Zur Besucherlenkung und -information im Gelände entwickelt die Fachhochschule Münster eine barrierefreie Smartphone-App. Eine Website www.wegbar.de stellt diese Gebiete zukünftig vor und hilft durch die Darstellung barrierefreier Unterkünfte und Gastronomiebetriebe bei der Aufenthaltsplanung. Alle Angebote sollen in die touristische Servicekette eingebunden und  den Besuchern verlässliche Informationen z.B. über Wegequalitäten und mögliche Hindernisse gegeben werden.

Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (EFRE NRW 2014-2020).

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